Saison 2020 !

Hallo Frank T.!
Du bist wohl der einzige Interessierte am Moppedblock! Deshalb auch ein paar Informationen für dich persönlich! 😉

Die Saison 2020 ist gestartet. Trotz Coronavirus haben wir in verschiedenen Gruppenvariationen (Gerd, Frank, Eberhard, Hansi) doch schon einige Ausflüge in M-V, NS und S-H gemacht. Unsere Hausstrecke (B 195), Besuch in Rothenhusen und um den Schaalsee waren die Ziele. Da Kaffeetrinken unterwegs sein muss, wurden der Kaffee und Kekse auf den ersten Fahrten mitgenommen und Picknicks an der Elbe und am Schaalsee gemacht. Alles natürlich mit dem geforderten Abstand! Hatte auch etwas 😁 Am 10.Juni war dann der erste Eisbecher in Dömitz angesagt.

Die jährliche Woche in Steinegg (Italien) beim Unterwirt wurde von Gerd, Frank und Ralf abgesagt. Das Risiko auf anschließende Quarantäne war wohl doch noch zu groß. Von Gerd wurde dann eine Ersatztour in Deutschland angeregt. Mit dabei sind Gerd, Frank, Eberhard, Hansi und Ralf. Am 29.06. fahren wir für 2 Übernachtungen in den Harz, dann geht es in den Thüringer Wald nach Sonneberg für 3 Nächte. Am Samstag, den 4.Juli rollen wir wieder nach Hause. Wenn dann das Wetter noch stimmt, wird alles gut!

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Saisonstart 2020?

Liebe Biker,
wie-wo-wann?

Lasst mal was hören.

Herzlichst Frank T. aus B.

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Südafrika 2019 – Der Film zur Tour

Eberhard hat es wieder geschafft! Aus den vielen Videos und Fotos aller Teilnehmer hat er in mühevoller und stundenlanger Arbeit am PC einen sehr schönen Film über unsere Motorradtour in Südafrika erstellt. Eine Vorführung vor ausgewähltem Publikum erfolgte auch schon auf Einladung von Eberhard beim Chinesen! Vielen Dank von allen Teilnehmern!

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Das war : Südafrika 2019 – Von Johannesburg nach Kapstadt

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Dienstag und Mittwoch, 19./20.03.2019

Ich fasse diese 2 Tage in Kapstadt einfach mal etwas zusammen. Wir kauften uns eine 2-Tageskarte für den Hop on-Hop of-Sightseeingbus. Diese Busse befahren 3 Linien durch Kapstadt und man kann an allen Stationen aus-und einsteigen. So bekam man doch einen sehr schönen Überblick über die Stadt, da man über die mitgelieferten Ohrhörer auf deutsch zu allen Orten Wissen vermittelt bekam. Am Dienstag sind wir am Tafelberg ausgestiegen (rote Linie) und mit der Table-Car Seilbahn auf die Spitze gefahren. Wir hatten das Glück, eine freie Sicht in alle Richtungen auf die Stadt zu haben. Das brachte viele Fotos ! 🙂 Anschließend wurde der erste Bummel durch den Stadtteil V&A Waterfront gemacht, in dem auch unser Hotel liegt. Das ist ein altes Hafengelände, in dem immer noch Schiffe aufgearbeitet werden, aber in dem sich auch ein lebendiges Touristenzentrum entwickelt hat. Außerdem entstand die Waterfront Marina mit Penthousepreisen bis zu 10 Mill. Euro. Am Mittwoch nutzten wir die gelbe Linie, um die alte Innenstadt einschließlich District Six kennenzulernen. Vor fast vier Jahrzehnten wurde in District Six nämlich bereits praktiziert, was heute in Kapstadt selbstverständlich ist: die friedliche Koexistenz verschiedener Bevölkerungsgruppen. 1982 war das gemeinschaftliche Leben endgültig vorüber. District Six war nur eines von vielen Gebieten, in denen Menschen gewaltsam aus ihren Häusern vertrieben wurden, weil der Stadtteil einer anderen Bevölkerungsgruppe zugeteilt worden war. 16 Jahre dauerte die Vertreibung, dann war das Gelände leer. Heute steht dort das Cape Technikon. Kann man alles im Reiseführer nachlesen 😉 . Nach dem Umstieg auf die blaue Linie befährt man die Küstenregion mit seinen Stränden und superteuren Wohngebieten, kommt an den Weinanbaugebieten vorbei und am Botanischen Garten. Aber man kann auch an den Hängen die Wellblechsiedlungen der Armen sehen. Wir sind am Camp Beach ausgestiegen und nutzten das schöne Wetter zum Fotoshooting am Strand. Mit der blauen Linie umrundet man übrigens den 1000 m hohen Tafelberg. Wir sind wieder an der Waterfront ausgestiegen und bummelten noch einmal durch das Touristenzentrum.

Morgen ist Abreisetag. Die Koffer werden nach dem Frühstück gepackt, wir haben viel Zeit. Um 14.00 lassen wir uns zum Flughafen bringen. Eingecheckt wurde schon per Handy. Um 18.25 soll der Flieger starten, nach Umstieg in Frankfurt sind wir hoffentlich um 08.05 in Hamburg und werden von Frank erwartet. 🙂

Ergänzungen zu diesen Aufzeichnungen erfolgen dann irgendwann zu Hause!

Tschüss!
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Montag, 18.03.2019

Heute war der letzte Motorradtag unserer Reise angesagt. Es ging nach Kapstadt. Nach Halt an mehreren Aussichtspunkten stand dann der Besuch am Cape Point an. Leider war der Nebel zu dick, um wirklich den Blick aufs Meer zu haben. Nächster Halt war Signal Hill. Hier war richtig was los. Man hatte einen schönen Blick auf Kapstadt. Paragleiter-Tandemflüge starteten. Das Wetter war gut, kein Nebel mehr. Dann ging die Fahrt über den mautpflichtigen Chapmans Peak Drive, eine kurvenreiche Straße mit wunderschönen Ausblicken auf das Meer, Richtung V&A Waterfront, wo wir unser Hotel erreichten, das City Lodge Hotel. Die Motorräder wurden abgestellt, die Schlüssel an Julian übergeben und die Zimmer bezogen.

Zum Abendessen trafen wir uns dann alle noch einmal in einer etwas crazy Gaststätte mit Livemusik. Die Abschiedsreden wurden von Jonathan und Julian gehalten, Bernd hielt die Fahrerdankesrede und die Guides erhielten ihr Tipp. Julian fuhr in der Nacht mit 3 Motorrädern auf dem Hänger nach Pretoria, Jonathan fuhr mit seiner Maschine am Morgen auch nach Pretoria. Der direkte Weg sind 1500 km, wir haben in den vergangenen 18 Tagen ca. 4100 km zurückgelegt.

Einfahr in Kapstadt

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Sonntag, 17.03.2019

Heute morgen hatte sich der Nebel etwas gelichtet, es lohnte sich aber nicht, deshalb noch einmal zum Cape zu fahren. Also ging es 9.00 bei 18 Grad und leichtem Niesel  Richtung Hermanus. Wir wußten alle, dass zu dieser Jahreszeit keine Wale in der Bucht sind, aber man war mal da gewesen und hatte den Ort gesehen. Die Temperatur lag inzwischen bei angenehmen 22-24 Grad.  Auf guten Straßen rollten wir dann weiter in Richtung Gordons Bay zur berühmten Pinguinkolonie. Die waren auch alle da! 🙂 Nachdem alle Fotos geschossen wurden, ging es noch etliche Kilometer eine wunderschöne kurvige Küstenstraße weiter, bevor wir landeinwärts Richtung Franschhoek fuhren. Hier bezogen wir in der Chamonix Wine Farm die Marco Polo Game Lodge. Sie liegt in einem großen Gelände mit Weinbergen und Wildtiergehege und hat ein Ausstattung vom Feinsten. Man kam sich vor wie im Herrenhaus eines Großwildjägers.

PS vom 27.03.2019: Jetzt von zuhause möchte ich der Vollständigkeit halber noch einen Unfall von mir ergänzen. In einer scharfen Rechtskurve war meine Geschwindigkeit wohl doch etwas zu hoch, ich rutschte von der Asphaltkante auf den Schotter und landete ziemlich hart auf der rechten Seite. Das Motorrad hatte paar Schrammen, ich war äußerlich unversehrt. Ich bin dann noch die letzten 10 km zur Lodge gefahren, hatte dann aber doch paar Atemprobleme. Es wurde ein Krankenwagen gerufen, die Sanitäter untersuchten mich und stellten keine Brüche fest. Es war doch „nur“ eine Prellung von Rippen und Lunge. Wer schon mal eine Prellung gehabt hat, weiß, dass die schmerzhafter und langandauernder als ein Bruch sein kann. Da halfen ab dann nur noch Schmerztabletten. Solange ich mich nicht schnell und bergauf bewegen musste, war es erträglich. So konnte ich am nächsten Tag auch die letzte Etappe mitfahren.

Von Cape Agulhas nach Franschhoek
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Samstag, 16.03.2019

On the road again um 8.00 bei 24Grad, das fühlte sich gut an. Perfekter Straßenbelag und viele langgezogene Kurven durch ein wildes Felsmassiv, was will ein  Biker mehr? Mit flotten 120 bis 140 km/h wurde dann auch manche Fußraste auf den Asphalt gesetzt 🙂 Erster längerer Stopp war: Ronnys Sex Shop! Nein, nicht was ihr denkt! Das ist eine urige Bikerkneipe, in deren Bar …zighunderte BH‘s von der Decke hängen und  viele andere Utensilien, wie Wimpel, Aufkleber, Teddys und Visitenkarten, an den Wänden kleben. Die Gründung beruht nach Aussage von Julian auf eine Schnapsidee. Wir haben dort einen Kaffee getrunken und natürlich die Beweisfotos gemacht. Weiter ging die Fahrt ziemlich langweilig bei 30 Grad geradeaus, wobei irgendwann die Landschaft von braunen Farbtönen und vereinzelten Schafherden in Richtung grüner Wiesen und Weiden mit Ackerbau und Viehzucht wechselte. Nach 330 km erreichten wir Cape Agulhas, wo wir im Hafen einen sehr guten frischen Fisch zum Lunch orderten. Plötzlich war Aufregung im Hafen, drei große Stingrays schwammen nahe des Ufers und fühlten sich offensichtlich wohl in Menschennähe. Nach dem Lunch ging es zum südlichsten Punkt von Afrika, dort, wo Indischer und Atlantischer Ozean zusammenfließen. Leider war alles etwas nebelig, aber die Fotos konnten gemacht werden. Es erfolgte noch ein Stopp am Leuchtturm des Capes, um den Stempel im Reisepass abzuholen. Schweißgebadet, denn wir hatten immer noch 25 Grad mit einer sehr hohen Luftfeuchtigkeit, bezogen ich mein Hotelzimmer mit Blick auf den Indischen Ozean, wenn er denn im Nebel zu erkennen war. Nach einer Dusche und Muschelsuche am Strand genossen Eberhard und ich bei einer Flasche Weißwein die Ausblicke von der Terasse und tauschten Fotos aus. 20.20 Uhr, kurz nach dem Abendessen wurde übrigens der Strom im gesamten Ort ausgeschaltet. Die Stromversorger wollen mehr Geld, das die Bewohner nicht zahlen wollen. Im Hotel stehen deshalb schon überall Kerzen und es stecken Akkulampen in den Steckdosen. 🙂

Von Oudtshoorn nach Cape Agulhas
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Freitag, 15.03.2019

Nach dem Frühstück im Freien war das erste Ziel heute eine Straußenfarm. Hier erhielten wir eine Führung mit Vortrag. Das beliebte Füttern von Straußen stand auch auf dem Programm. Dann ging es weiter zu den Cango Caves, riesige Tropfsteinhöhlen von 5,3 km Länge. Wir wanderten aber nur 600 m hinein und bewunderten die unterirdische Welt. Unsere Führerin sang dann in der größten Höhle das Ave Maria, wirklich beeindruckend. Die Temperatur war im Freien inzwischen auf 33 Grad gestiegen, da brachte Fahrtwind auch nicht mehr viel Kühlung. Jetzt stand etwas Endurofahren auf dem Programm. Eine besondere Touristenattraktion ist der Swartberg Pass. Die 27 Kilometer lange unasphaltierte Passstraße wurde 1886 eröffnet und erreicht eine Höhe von 1583 Metern. Zum 100. Jahrestag der Eröffnung wurde der Swartberg Pass zu einem Nationaldenkmal Südafrikas erklärt. Es ist tatsächlich ein Schotterstraße über die gesamte Strecke! Mit meinem eigenen Motorrad würde ich sie nicht fahren. Aber es waren fantastische Ausblicke in das Tal, enge Kurven und viel Staub. Die Moppeds und wir sahen entsprechend aus. Ziel war der Ort Prince Albert, in dem wir einen kleinen Lunch einnahmen, bevor wir uns auf den Rückweg über eine andere und 100km längere Straße machten. Ein Stopp wurde in der Meiringspoort-Schlucht mit Wasserfall gemacht und dann ging es über sehr gute Straßen mit vielen Kurven zurück nach Oudtshoorn. Um 17.00 hatten wir immer noch 34 Grad! Am Abend spielte unser Guide Julien Grillmeister und lud zum Barbecue ein. Alle passenden Fotos in der WhatsApp-Gruppe.

Eine runde Sache
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Donnerstag, 14.03.2019

Ich hab gut geschlafen in meinem Cottage, nur die Brandung hörte sich wie Sturm zu Hause an! Heute war Start um 9.00, Der erste Stopp war kurze Zeit später an der Bloukrans Schlucht. Von der Brücke, die über diese Schlucht führt, kann man den welthöchsten Bungee Jump machen : 216 m Falltiefe! Da war so ein Andrang, das ich leider keine Zeit hatte. Wir mussten weiter 😉 Man wurde schon am Seil unterhalb der Brücke bis zur Mitte gezogen, von dort ging’s abwärts. Vielleicht das nächste Mal! Weiter ging es nach Knysna zu einem schön gelegenen View Point mit Blick über die Bucht. Inzwischen hatten wir Eastern Cap verlassen und fuhren jetzt in Western Cap. George wurde durchquert, bis dahin war es noch eine sehr schöne grüne Landschaft entlang der Küste, eben die Garden Route. Von George ging es dann landeinwärts auf die Route 62. Eine mit vielen Kurven gespickte Straße, die die Outeniqua Mountains durchquert und noch einmal für echtes Bikerfeeling sorgte. Breit grinsend stiegen dann alle im Harley Davidson Café in Oudthoorn vom Sattel, um sich beim Lunch zu stärken. Inzwischen war die Temperatur auch auf 31 Grad gestiegen und die Landschaft hatte sich stark verändert. Wald und grüne Wiesen waren verschwunden, es war braun, steinig und staubig. Kurz nach dem Lunch erreichten wir dann unser Quartier für 2 Nächte, das Hotel Adley House, eine sehr schöne Anlage mit WLAN!

Vom Tsitsikamma Camp nach Oudtshoorn
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